Social Media Platforms

In den letzten Jahren erlebten die Social Media Platforms einen kometenhaften Aufstieg. Innerhalb kürzester Zeit haben sie sich im Internet etabliert und sind dort nicht mehr wegzudenken. Die Buttons der Marktführer finden sich auf nahezu jeder Webseite, da es sich keine Firma mehr leisten kann, nicht über die Social Platforms mit seinen Kunden in Kontakt zu treten. Die beliebtesten und wichtigsten Plattformen sind dabei Facebook und der Kurznachrichtendienst Twitter. Auch Google+ konnte in kürzester Zeit eine große Zahl an Nutzern für sich gewinnen. Kleinere aber nicht minder wichtige Social Platforms sind LinkedIn und Xing, wo anders als bei den anderen Plattformen eine Spezialisierung auf die berufliche Verknüpfung der Nutzer besteht.

Facebook – der Inbegriff von Social Platforms
Seit Jahren der Inbegriff von Social Platforms ist Facebook, das mit mehreren 100 Millionen Nutzern nach wie vor unbestritten das am meisten genutzte Portal ist. Während es am Anfang hauptsächlich um die einfachere Kommunikation unter Studenten ging, ist mittlerweile jeder – von Jung bis Alt – über Facebook miteinander verbunden. Auch die Wirtschaft hat das Potenzial der Social Platforms erkannt und Social Media Marketing auf Facebook ist heute ein vielgenutztes Werbemittel.

Twitter – Das ist los
Der Kurznachrichtendienst Twitter wird genutzt, um mit möglichst kurzen, prägnanten Nachrichten seine Anhänger auf dem Laufenden zu halten. Insbesondere Prominente zwitschern auf dieser Social Platform und halten so Kontakt zu ihren Fans. Auch bei Live-Events wird Twitter gerne eingesetzt, um über die neusten Ereignisse zu berichten.

Social Platforms – neue Berufe
Der Erfolg der Social Media Platforms geht so weit, dass eine ganz neue Berufsgruppe entstanden ist: Community Manager und Social Media Marketing Manager betreuen in den großen Firmen des Landes deren Internetpräsenz in den sozialen Netzwerken. Die benötigten Qualifikationen sind allerdings noch sehr uneinheitlich. Während die eine Firma einen Internet-affinen Wirtschaftswissenschaftler sucht, setzt man in der anderen Firma auf einen sprachenbegabten Informatiker und wieder andere bevorzugen Kommunikationswissenschaftler. Meist sind es also Quereinsteiger, die die Social Platforms für die Firmen betreuen. Es ist jedoch zu erwarten, dass es in näherer Zukunft Ausbildungszweige im Bereich Social Media geben wird. Auch die Marketingstudiengänge an den Universitäten werden sicherlich dieses Thema aufgreifen.

Keine Ende des Hypes in Sicht

Bisher ist kein Ende des Hypes um die Social Platforms in Sicht. Im Gegenteil: In immer mehr Ländern schließen sich Internetnutzer den Netzwerken an. So kommt es, dass sie mittlerweile auch bei politischen Revolten in ärmeren Ländern eine wichtige Rolle spielen. Social Platforms haben viele Facetten und es ist davon auszugehen, dass es noch mehr werden.